DESIGNKIS BLOG

Tolles, Aufregendes und Neues aus der Welt des nachhaltigen Verpackungsdesigns so wie spannende

ökologische Themen und Neuerungen.

 

 

Mi

17

Feb

2016

BIOFACH 2016

Vom 10.-13. Februar zeigten über 2500 Aussteller aus aller Welt auf der BIOFACH 2016 Trends und Besonderheiten aus der Welt der Bio-Lebensmittel.

Bio ist mittlerweile weit mehr als ein Siegel oder eine Zertifizierung. Bio ist in der Gesellschaft angekommen und steht für Qualität, Überzeugung und dafür, verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umzugehen. Bio-Produkte gibt es nicht mehr nur im Biomarkt. Die großen Einzelhandelsketten und Discounter setzen ebenfalls vermehrt auf regionale und Bio-Produkte, wodurch das Bewusstsein und die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter gestiegen ist.

Hinzu kommt, das man fast alle Produkte auch problemlos in Bio Qualität bekommen kann. Die Palette reicht vom Burger mit Fritten über Limonade bis hin zu Tiefkühlpizza. Alte Getreidesorten wie Amaranth und Quinoa werden wiederentdeckt und Bestehendes wird mit anderen Zutaten neu entwickelt wie z.B. Nudeln aus Linsen und anderen Hülsenfrüchten.

Eine große Entwicklung gibt es beim sog. „Free From“ Trend. Mehr als nur eine aktuelle Trendkategorie hat sich diese Bewegung im Laufe der letzten Jahre aus einer Nische heraus zu einer selbstverständlichen Ernährungsform entwickelt. Zusätzlich zu einem generellen gesteigerten Gesundheitsbewusstsein steigt die Zahl der Konsumenten, die sich bewusst dazu entscheiden auf bestimmte Inhaltsstoffe zu verzichten.

Dem folgend setzen Hersteller und Produzenten der Bio-Produkte neben der Regionalität auch immer stärker auf Transparenz. Dies gibt den Verbrauchern die Möglichkeit sich genaustens über die Herkunft so wie die Verarbeitung und den Inhalt der Produkte zu informieren.

Wir waren auf der Messe und haben uns von tollen und interessanten Neuerungen inspirieren lassen.

Auch gestalterisch gab es echte Hingucker:

Weitere Infos zur Biofach gibts hier:

https://www.biofach.de/

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Mi

10

Feb

2016

ISM 2016

Auch dieses Jahr hat die ISM wieder mit ihren süßen Neuheiten nach Köln gelockt. Mehr als 38.000 Fachbesucher konnten vom 31.1. bis 3. 2. die ganze Vielfalt der Süßwaren und Snacks erleben. Ca. 1.600 Anbieter aus 65 Ländern präsentieren ihre Produkte.


Auch eine Designkreation von uns war mit dabei: TAKE THIS von Carstens. Kleine Marzipanhappen mit innovativen Geschmacksrichtungen in einem auffälligen und kontrastreichen Design:

Fast an jeder Ecke gab es Neuheiten und technische Innovationen zu entdecken. Dazu zählt unter anderem der erste lebensmittelzertifizierte 3D Drucker für Fruchtgummis der Firma Katjes. Dieser wurde von den Besuchern auch gleich zur Top-Innovation der ISM gewählt. Direkt gefolgt von Kokosnusschips mit Wasabigeschmack von Heimatgut und der Firma Boncha Boncha aus Taiwan, die Bonbons und Lutscher mit einer erstaunlichen Farb- und Druckqualität bedruckt.

Neben dem klassischen Sortiment entwickeln die Händler und Produzenten zunehmend Alternativen für ernährungsbewusste Verbraucher. Der Fokus liegt hierbei auf dem Zutatenverzicht wie z.B. zuckerreduzierte oder laktosefreie Produkte. Die Natürlichkeit der Produkte und Zutaten nimmt ebenfalls einen sehr hohen Stellenwert bei den Verbrauchern ein.

Individualität und Personalisierung der Produkte liegt im Trend genauso wie die Flexibilität des Genusses durch kleinere, handlichere und vor allem wiederverschließbare Verpackungen.

Carstens - Take This

zum Case

 

Infos zu den Produkten:

Katjes

http://www.katjes.de/

Boncha Boncha

http://www.bonchaboncha.com/
Heimatgut
http://www.heimat-gut.de/

 

Alles über die ISM:
http://koelnmesse-welcome.com/ism/de/

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Do

28

Jan

2016

Wir unterstützen syrische Flüchtlingskinder in der Heimat.

Wie jedes Jahr vor Weihnachten haben wir uns im vergangenen Dezember wieder Gedanken gemacht, wen wir mit unserer Weihnachtsspende unterstützen wollen. Unser Beitrag ging dieses Mal an UNICEF, die damit syrischen Flüchtlingskindern Perspektiven geben und helfen eine Zukunft in Ihrer Heimatregion aufzubauen.

 

Die Flüchtlingsthematik betrifft – auch wenn es angesichts der großen Zahl der nach Europa fliehenden Familien anders scheinen mag – vor allem die Notleidenden vor Ort! Die mit Abstand meisten Menschen sitzen noch in Syrien zwischen den Fronten fest oder haben in den syrischen Nachbarländern Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak Zuflucht gesucht.

 

Mit über 650 Mitarbeitern und Partnern ist UNICEF vor Ort aktiv und versorgt die dort lebenden Kinder und ihre Familien. Durch Generatoren und Pumpsysteme haben über 17 Mio. Flüchtlinge in der Region Zugang zu sauberem Trinkwasser. Außerdem wurden im letzten Jahr über 20 Mio. Kinder gegen Kinderlähmung geimpft, durch weitere freiwillige Helfer auch Kinder in besonders umkämpften Regionen.

 

Kinderschutz und Bildung haben oberste Priorität. Es wurden Kinder- und Jugendzentren errichtet und in den sogenannten „kinderfreundlichen Orten“ in den Flüchtlingscamps können die Kinder ihre Freizeit verbringen. Notschulen wurden errichtet, um den Kindern mit einem besonderen Programm die Möglichkeit zu geben verpassten Unterrichtsstoff nachzuholen. Zusätzlich wurden in Syrien Schulrucksäcke und Schulbücher für mehrere Millionen Kinder verteilt. Für die Kinder in besonders umkämpften Gebieten wurde ein Selbstlernkurs für Zuhause entwickelt.

 

Wir sind froh mit unserer Spende ganz bewusst dort helfen zu können, wo die Not am allergrößten ist – fernab vieler ungelöster Fragen und endloser Diskussionen hierzulande.

 

Weitere Infos hier

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Mi

20

Jan

2016

KOOPERATION ZWISCHEN DESIGNKIS UND TILISCO.

DesignKis - Strategie - Konzept - Design - TILISCO - Machbarkeit - Umsetzung - grüne Konzepte - Verpackungstechnik - Biopverpackung- Strategie

Das Jahr startet für uns mit einem kleinen bis mittelgroßen Luftsprung. Nicht weil wir jetzt einfach abheben wollen – vielmehr erobern wir gerade neue Sphären. Wir freuen uns über eine richtungweisende Zusammenarbeit, die es in dieser Form vielleicht noch nie gegeben hat:

 

Die unabhängige Verpackungsberatung TILISCO komplettiert unser Leistungsspektrum als Agentur für Packaging Design mit Spezialisierung auf nachhaltige und ökologisch verträgliche Markengestaltung. Ab sofort durchleuchten wir auch alle technischen und technologischen Aspekte Ihrer Verpackungsproduktion.

 

Till Isensee übernimmt als absoluter Verpackungsfachmann in unserem Team eine zentrale Rolle. Er ist Ihr hoch qualifizierter Ansprechpartner, wenn es darum geht, Potenziale zu erkennen und Differenzierungsmöglichkeiten auf dem Weg zu einer gemeinsamen Bio-Verpackungsstrategie aufzuzeigen.

 

Riesenchance für kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Mit dieser neuen technischen Expertise eröffnen sich vor allem für mittelständische Unternehmen, die über keine eigene Verpackungsentwicklungsabteilung verfügen oder die sich eher im kleinen und mittleren Mengenbereich bewegen, ganz neue Perspektiven. Zusammen helfen wir Ihnen, „grüne“ Pläne Schritt für Schritt mit einer realistischen Marketingstrategie in die Tat umzusetzen.

 

Entwickeln Sie mit uns den Gedanken, der hinter Ihren Produkten steht weiter, und wenden Sie ihn auf alle Bereiche Ihrer Marke an. Wir initiieren für Sie eine moderne, nachhaltige Design- und Markenstrategie, die sich an Ihren Bedürfnissen und technischen Möglichkeiten ausrichtet.

 

Für eine langfristige Umsetzung einer Bio-Verpackungsstrategie ist es zwingend erforderlich, das Packmittel so kostengünstig wie möglich zu gestalten, um die Mehrkosten für den Einsatz von Bio-Materialien in der Verpackung weitestgehend gegenfinanziert zu wissen.

 

Technisches Know-how von Anfang an.

 

Da bereits in der Konzeptionierungs- und Designphase die Grundlage für die späteren Verpackungskosten gelegt wird, ist es wichtig, hier frühzeitig Verpackungsexpertise einfließen zu lassen. Wir berücksichtigen die jeweiligen Vor- und Nachteile der Entwicklung – mit einem besonderen Fokus auf die individuelle technische und auch technologische Umsetzbarkeit, da sich hierdurch Kosten einsparen lassen. Dabei müssen wir nicht unbedingt eine grundlegend neue Verpackung entwickeln, sondern greifen – wo es möglich und sinnvoll ist – auf kategoriespezifische, im Markt vorhandene etablierte Verpackungsstandards zurück.

 

Am Beispiel zahlreicher Knäckebrot-Verpackungen im Markt wird dies deutlich: Es finden sich Faltschachteln mit Fenster, Faltschachteln mit Beutel und Fensterausschnitt, transparente Beutel mit Clip und Klebeetikett, Papierbeutel mit Banderole, Siegelrandbeutel mit integriertem Beutel – um nur einige zu nennen. Hier gilt es nun, das jeweilige Optimum aller Design- und Verpackungsaspekte herauszufiltern.

 

Wer allein nach Aussehen entscheidet, sieht sich oft mit erheblichen Mehrkosten konfrontiert. Wir berücksichtigen in jeder Entwicklungsphase alle kostenrelevanten Aspekte wie zum Beispiel Anzahl der Farben, Veredelungsstufen, Materialauswahl und Positionierung von Prägungen – ohne den gestalterischen Gesamteindruck zu reduzieren.

 

Gestalten Sie mit uns die Zukunft.

 

Die Bedeutung ganzheitlicher, umfassender Lösungen im Verpackungsbereich wächst. Dabei legen wir besonderen Wert auf integrierte Verpackungsentwicklungen, die neben den funktionalen Anforderungen auch modernen Nachhaltigkeitsaspekten gerecht werden.

 

Sie sind neugierig geworden? Sprechen Sie uns gerne an – gemeinsam professionalisieren wir die Abläufe auf dem Weg zu Ihrer nachhaltigen BIO-Verpackungsgestaltung.

 

Weitere Informationen finden Sie hier

 

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Do

17

Dez

2015

Smarte Karte: eine Grußbotschaft ohne Umwelt belastenden Papierwahn

Weihnachten mag jetzt schon eine Weile zurückliegen, aber so viel ist sicher: Der nächste Anlass lässt nicht lange auf sich warten! Und da besonders vor Feiertagen die allgemeine Kartenflut drastisch ansteigt, haben wir uns im vergangenen Dezember für eine ganz besondere Alternative entschieden.

 

Vor allem natürlich deshalb, weil der Kartenverbrauch in keinem gesunden Verhältnis zur darin vermittelten Kurzbotschaft steht, die immer öfter immer schneller im Papierkorb landet. Und ja, auch unsere Karte bleibt im Postkasten und in den sorgsamen Händen ihres Empfängers immer noch das, was sie ist: eine Karte! Immerhin wurden für sie keine Bäume gefällt oder Umwelt belastende Bleichungschemikalien eingesetzt.

 

Das verwendete Papier mit dem passenden Namen purebrown besteht zu 100% aus Zuckerrohrbagasse, einem nachwachsenden Rohstoff, der bei der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr als agrarwirtschaftliches Nebenprodukt entsteht. Zudem wurde bei der Herstellung kein Bleichmittel oder Ähnliches eingesetzt, wodurch die ursprüngliche hellbraune Farbe der Zuckerrohrfaser erhalten blieb.

 

 

 

Komplett holzfrei und schnell kompostierbar, ist dieses Produkt ein schönes Beispiel für nachhaltigen und effizienten Einsatz von Ressourcen ohne Abholzung und Wiederaufforstung. Wir finden, dass – mal abgesehen von nachhaltigen Aspekten – das Papier auch noch sehr schön aussieht und weit mehr kann, als nur eine Weihnachtskarte zu sein. Selbstverständlich gibt es auch helle Papiere auf Basis von Bagasse, zugunsten der Umwelt haben wir uns bewusst für diese sehr natürlich wirkende Variante entschieden.

 

Wenn Sie dieses Beispiel inspiriert hat, dann hat 2016 schon jetzt richtig gute Karten. Sprechen Sie mit uns über Ihre Möglichkeiten im Sinne unserer Umwelt!

weitere Infos zum Zuckerrohrpapier gibt es hier:

www.colonia2go.de/produkte/purebrown-zuckerrohrpapier

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Mo

16

Nov

2015

Creativ Verpacken im November

FÜR - Geschichten, die ins Auge springen

Storytelling in impaktstarkem Anthrazit-Weiß war die Devise bei der Kreation der neuen Saftmarke "FÜR" von Voelkel, die aktuell in der neuen Getränkeausgabe der Creativ Verpacken zu sehen ist. Dabei ist "FÜR" weit mehr, als nur eine neue Bio-Saftmarke. FÜR tritt mit seinem Design in einen Dialog mit dem mündigen Verbraucher und erzählt die Geschichte hinter dem Saft. Es ist ein Verbraucherstatement, eine Aufforderung aktiv zu werden und sich einzumischen.

Gutes trinken und Gutes tun eben.

 

FÜR dich / FÜR mich / FÜR alle

die die Welt ein bisschen besser machen wollen.

 

Den Artikel dazu gibt es HIER

und unseren Case HIER

Creativ Verpacken -Artikel -  FÜR - Voelkel -

weitere Infos zur Creativ Verpacken:

www.creativverpacken.de

weitere Infos zu FÜR:

www.voelkeljuice.de

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Fr

06

Nov

2015

ANUGA 2015

Foto: Koelnmesse
Foto: Koelnmesse

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf der ANUGA in Köln unterwegs. Vier Tage lang präsentieren hier ca. 7000 Aussteller aus über 100 Ländern zahlreiche interessante sowie skurrile „Neuerungen“ der Lebensmittelindustrie.

 

Dieses Jahr liegt der Trend ganz klar auf alternativen Lebensmitteln. Von Health Food über vegetarisch bis hin zu veganem, ist alles vertreten. Auch spielt die Regionalität sowie nachhaltiger und biologischer Anbau der Zutaten eine wichtige Rolle. Essen wird mehr und mehr zum Statement und zum Ausdruck vielfältigster Lebensstile.

Highlights dazu waren für uns unter anderem Helga und der neue Riegel SMOO. Helga, ein neues Erfrischungsgetränk aus Süßwasseralgen und SMOO der Smoothie in Riegelform. Der Riegel ist sogar ohne Zuckerzusatz, Bio, Rohkost, Vegan, Paleo und glutenfrei und damit alles was das Konsumentenherz begehrt um bei jedem aktuellem Ernährungstrend dabei zu sein.

 

Wir haben auch viele interessante Neuerungen und Trends im Design entdeckt, darunter eine Vodkaflasche die, durch ihre Form, sowohl bei Männern als auch bei Frauen immer gut in der Hand liegt, und dessen Flaschenhals eine Kette samt Anhänger ziert, die auch um den eigenen Hals gut aussieht, natürlich nachdem die Flasche geleert wurde.

 

Zauberhaft umgesetzt waren auch die veganen Snacks von Vivera. Hier wurden die Gemüseabbildungen wie bei der Fleischkarte vom Rind, in die leckersten und besten Stücke unterteilt, natürlich völlig fleischfrei.

 

Na dann, guten Appetit!

Alle Fotos: Koelnmesse

Alle Infos zur Anuga:

www.anuga.de

Alle Highlights so wie die Trends der Zukunft gibt es hier zu sehen:

http://taste.anuga.de

 

 

weiter Infos zu den Produkten:

HELGA

http://www.hallohelga.at/

SMOO

http://www.foodloose.net/

RUNA VODKA

http://runavodka.com/de/

VIVERA

http://www.vivera.com/de/Sortiment

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Mo

18

Nov

2013

Elektronische Rochen

Wie der Plastikmüll aus dem Meer gesammelt wird

Foto: Flickr CC von futureatlas.com
Foto: Flickr CC von futureatlas.com

Kann uns allen Ernstes ein 19 jähriger aus Südholland erklären wie wir unsere Meere noch retten können? Es scheint fast so. In einer beeindruckenden TEDx Rede beschreibt Boyan Slat seine Idee, die er sich beim Manta Rochen abgeschaut hat. Nicht nur die Idee selbst ist grandios, sondern auch mit welcher Präzision er die unternehmerischen Fragestellungen beantwortet und vor allem wie er dabei bestehende Denkmuster aufbricht.

 

Seine Idee ist so einfach wie naheliegend, Boyan verwehrt sich gegen die Denke, dass der Müll aktiv zusammengesucht werden müsse. Also zumindest an allen stellen des Meeres. Denn im Grunde hilft uns das Meer durch seine Strömungen, dass sich gewissermaßen Epizentren des Mülls gebildet haben. Diese werden wiederum von möglichst automatischen Maschinen abgegrast und nach seinen Berechnungen wäre es zu schaffen den kompletten Müll in 5 Jahren einzusammeln

und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

 

 

Hut ab! Und Film ab.

Weitere Informationen:

www.boyanslat.com

 
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Mo

04

Nov

2013

Wie wir die Welt zerstörten

Und wie wir sie wieder zusammenflicken

Bitte macht heute nichts mehr bevor ihr nicht dieses Video gesehen habt! WOW! War meine erste Reaktion, dieses Video sollte jeder Designer gesehen haben, bevor er/sie die Hochschule verlässt. Jeder Designer der schon eine Weile im Job ist einfach alle die etwas mit Design zu tun haben. Mike Monteiro gibt sehr hörenswert wieder was gerade verkehrt läuft in der Designwelt und sagt uns aber auch wie wir es besser machen können. Eindringlich, informativ und leidenschaftlich.

Ich könnte jetzt hier noch minutenlang weiter schwelgen, aber im Grunde macht das keinen Sinn, die 46 Minuten und deren Inhalt sprechen für sich.

 

 

Und jetzt Mike….

Mehr Informationen zu Mike Monteiro und seiner Firma:

www.muledesign.com

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Mo

21

Okt

2013

Mit gutem Gewissen Wein trinken

Vom Pappkarton auf den Tisch

Foto: hauswein
Foto: hauswein

Wein aus Berlin, aus einem Karton, das geht doch nicht gut. Denn irgendwie mutet es befremdlich an, Wein aus einem Pappkarton zu zapfen. Es hat den Anschein als würde hier einfach schnell viel Wein an die Frau oder den Mann gebracht werden, dass es billiger oder auch minderwertiger Wein sei.Dass dies so ganz und gar nicht stimmt und man obendrein auch noch einen wesentlich besseren ökologischen Fußabdruck erzeugt, stellt die Firma "Haustein" unter Beweis.

 

Die Firma mit Sitz in unserer kreativen Hauptstadt setzt ganz und gar auf die "Bag-in-Box" Variante. Dies ist nicht nur sehr ökonomisch, es ist obendrein auch unglaublich praktisch, da man sich immer nur soviel zapft wie man braucht.

Der Wein hält sich im angebrochenen Gebinde mehr als zwei Monate. Das schafft keine Flasche.

Weiterhin ist diese Variante überaus ökologisch, das zeigt eine schwedisch norwegische Studie aus dem Jahr 2010. Das Ergebnis: die Drei-Liter-Bag-in-Box schlägt die Glasflasche in allen Belangen und verursacht für die gleiche Menge Wein durchschnittlich weniger als ein Fünftel (17,9 %) an CO2-Emissionen.

 

Diese Tatsache und die äußerst ansprechende Gestaltung der Verpackungen bewegte auch die Jury des Bundespreis "ecodesign" die junge Firma für den Designpreis zu nominieren. Und der Wein, taugt der was? Das sollte er, denn dieser wurde eigens von dem mit Sternen und Gault-Millau Punkten überhäuften Somalier Star Gunnar Tietze ausgesucht.

 

Na dann Prost!

 

Informationen zum Hersteller: 

www.hauswein.de

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Mo

07

Okt

2013

Wollen wir ethisch korrekten Konsum?

Die 4. Trendstudie der Otto Group liefert Antworten

Foto: Otto Group
Foto: Otto Group

 

 

Pixelfrisch kommt die 4. Trendstudie der Otto Group daher. Das Leitthema dieses mal "Lebensqualität" und hierbei ganz speziell der ethische Konsum. Also ob wir Produkte nur aus einem persönlichen Selbstzweck heraus erwerben oder uns unserer sozialen Verantwortung bewusst sind. Und man kann sagen, dass soziale Aspekte sowie faire Arbeitsbedingungen eine immer größere Rolle spielen, denn "Immer mehr Verbraucher kaufen Waren und Dienstleistungen auch nach ethischen Kriterien ein. Dabei hat sich das Verständnis von Konsumethik in jüngster Zeit verbreitert."

 

Die nebenstehende Grafik zeigt sehr deutlich, dass erstmals mehr als die Hälfte der Verbraucher Waren kaufen, die ethisch korrekt hergestellt wurden und wie dieses Bewusstsein in den letzten Jahren in den Vordergrund gerückt ist.

 

Weiterhin hat sich das Verständnis von Konsumethik verbreitert. Zwar ist erstmals die Bereitschaft, für Bio-Produkte auch etwas mehr Geld auszugeben, mit 77% rückläufig (2011: 82%, 2009: 75%, 2007: 67%), jedoch werden Aspekte wie beispielsweise regionale Herstellung  wichtiger.

 

Es sind natürlich noch viel mehr beachtenswerte Untersuchungen angestellt wurden, die allesamt zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Weg zu einer größeren Verantwortung gegenüber Mensch und Natur.

Foto: Otto Group
Foto: Otto Group
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Mo

16

Sep

2013

Was ist nachhaltiges Design?

Ein neues Buch will Antworten liefern

Foto: Phaidon Press Limited
Foto: Phaidon Press Limited

Und endlich mal wieder ein gedrucktes Werk im DesignKis Blog. Das vorzustellende Buch trägt den großen Titel "future green – Architektur und Design für eine bessere Zukunft" und befasst sich auf seinen 350 Seiten mit 100 Projekten aus den Bereichen Produktdesign, Architektur, Landschaftsgestaltung und Städtebau. Das Schöne ist, dass es sich nicht einfach nur um ansehnliche Projekte und Produkte handelt, alles hat auch eine fundierte Basis. Das zeigt sich auch an der Tatsache, dass alle Beiträge von Fachleuten, Kritikern und Autoren aus Design und Architektur zusammengetragen wurden. Jeder Beitrag beginnt mit einer Zusammenfassung des Projektes, gefolgt von einer ausführlichen Projektbeschreibung und einer Reihe farbiger, großformatiger Abbildungen. Sie sind nicht nach den unterschiedlichen Fachbereichen geordnet, sondern alphabetisch, wodurch eine klare Zuordnung der Disziplinen etwas erschwert wird.  Am Ende des Buches werden kurze Biographien der Urhebers und eine URL angegeben, die es ermöglicht, zu dem ein oder anderen Projekt weitere Nachforschungen anzustellen.

 

Weitere Nachforschungen zum Buch könnt ihr beim Herausgeber, dem Phaidon Verlag anstellen oder beim Buchhändler eures Vertrauens. Die Frage dahingehend warum das Buch im Original "vitamin green" heißt und dieser schöne Titel nicht auch bei der deutschen Variante verwendet wurde, bleibt das einzig große Geheimnis.

 

Weitere Informationen:

http://de.phaidon.com/store/architecture/vitamin-green-9780714862293/

 

Verlag; Phaidon Press Limited

ISBN-13: 978-3944297002

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Mo

02

Sep

2013

Wunderwerk Alge

Wie die grünen Pflanzen zu Bio-Plastik werden

Foto: Roland Tanglao
Foto: Roland Tanglao

 

 

 Im Hamburger Süden, genauer gesagt im Stadtteil Wilhelmsburg, steht ein Algenhaus. Bei diesem wird aus den kleinen Wasserpflanzen Energie gewonnen. Beim Sushi Restaurant nebenan werden sie zu Makis verarbeitet oder in die Suppe geworfen und jetzt wird auch noch Bio-Kunststoff daraus?

 

Ja, ganz recht, denn das amerikanische Unternehmen mit dem wunderbaren Namen "Algix" verarbeitet Algen zu Bio-Plastik für Bodenbeläge oder Verpackungen. Jetzt muss aber niemand denken, dass sein Joghurt demnächst in einem grünlich bis schwarzen Becher daher kommt, denn aufgrund des Rohstoffs ist es nur möglich in diesen Farbschattierungen zu arbeiten. Ein wunderbares Einsatzgebiet sind z.B. die Verpackungen für Farben oder Gartenprodukte, da diese in ihrer Formulierung bereits dem endgültigen Anwendungskontext angepasst sind. Dann mal auf in die grüne Zukunft.

 

Weitere Informationen:

www.algix.com
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Mo

19

Aug

2013

Tasche oder Schal

Eine Produktverpackung die vielleicht gar keine ist

Foto: LUSH Retail Ltd
Foto: LUSH Retail Ltd

 

 

Was ist es denn nun, ein Beutel oder ein Tuch, vielleicht beides? Wenn Puma den Schuhkarton revolutionieren kann, dann können wir das mit Kosmetikprodukten, dachte sich wohl die Firma Lush. Und nach langem Grübeln kam dabei der "Little Green Bag" heraus. Ein Wesen aus zwei Welten, mit deutlichen Anleihen beim japanischen Furoshiki. Ein quadratisches Tuch welches zum verpacken von Geschenken benutzt wird. Nach dem freudigen Auspacken kann selbiges elegant um den Hals getragen werden. Die Geschenke sind im Fall von Lush feinste Badeutensilien und Shampoos, das Tuch aus 100% Bio-Baumwolle. Ich wünsche mir mehr von solchen Verpackungen, die nicht auf den Müll wandern müssen nachdem das Innenleben ans Tageslicht befördert wurde.

 

Infos: www.lush.co.uk

 

Hier gibt's auch noch ein lustiges Lied für graue Tage und

jetzt ab unter die Dusche.

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Mo

05

Aug

2013

Haltbarkeitsanzeige in der Verpackung

Junge Designer entwickeln eine intelligentere Joghurtverpackung

Foto von  außerirdische sind gesund - Flickr CC
Foto von außerirdische sind gesund - Flickr CC

Dem Becher auf den Grund gegangen sind drei junge Designer von der HFG Offenbach. Sie dachten sich wohl auch, dass es einfach zu viele Lebensmittel sind die nicht verzehrt, sondern weggeworfen werden. Denn im Durchschnitt kommt eine 4-köpfige Familie jährlich auf etwas 6 volle Einkaufswagen. Das sind somit in Deutschland 123.000.000 volle Einkaufswagen pro Jahr und das wären nur gekaufte Waren, der Großteil der Waren fliegt schon zuvor auf den Müll.

 

Dieser Misstand kann aber umgangen werden wenn die Mindesthaltbarkeitsanzeige einfach cleverer wäre. So etwas dachten sich auch Dane Smith-Horn, Viola Wengler und Vasiliki Corakas von der Hochschule für Gestaltung Offenbach und wurden letzten November prompt mit einem der Nachwuchspreise beim Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. 

 

"best before" heißt ihr Produkt und ist so einfach wie schlau. Es ist ein doppelwandiger Joghurtbecher, welcher nicht nur einen Einblick auf den Inhalt liefert, sondern auch die Haltbarkeit des Inhalts anzeigt. Durch auflösen der inneren Folienschicht beim tatsächlichen Verderben des Produkts gelangt der Joghurt in die äußere Hülle und deformiert diese. Da alle Teile des Bechers aus PLA also Milchsäure bestehen, können diese  komplett kompostiert werden. Hoffentlich macht das Projekt Schule und landet nicht selbst in irgendeiner Tonne.

 

Infos: www.hfg-offenbach.de

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Mo

15

Jul

2013

Kleidung die nie Abfall wird

Trigema und das Cradle to Cradle Prinzip

Foto von Calsidyrose - Flickr CC
Foto von Calsidyrose - Flickr CC

In einem der vorangegangenen Beiträge haben wir das "Cradle to Cradle" (C2C) Prinzip schon einmal erwähnt, aber im Grunde kann dies nicht oft genug geschehen. C2C beschreibt ein Prinzip bei dem alle Verbrauchsgüter während und nach der Herstellung in unseren biologischen Kreislauf übergehen können ohne diesen zu stören, mehr noch sie sollen ihn positiv beeinflussen.

 

Warum nun ein Hersteller von Kleidung auf einem Blog für Verpackungsdesign auftaucht, naja weil es eben unsere menschliche Verpackung ist. Und auch Themen fernab der Gestaltung eine Relevanz mit sich bringen. Trigema ist einer der letzten großen Bekleidungshersteller in Deutschland und sorgt mit seinen ökoeffektive Produkten aus 100% BIO-Baumwolle, optimiert nach C2C, dafür das Made in Germany wieder zu altem Glanz geführt wird.

 

Ein weiterer Grund ist, dass viele unserer Kunden T-Shirts für Promotionzwecke bedrucken und diese Shirts könnten nach der erfolgreichen Aktion ganz einfach in den Stoffkreislauf zurückgehen, bevor eine neue Aktion ansteht.

 

Infos: www.trigema.de/shop/page/kompostierbar_page/detail.jsf

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Mo

01

Jul

2013

GaiaKraft

Das Papier aus Luft und Liebe

Foto von ogwen - Flickr CC
Foto von ogwen - Flickr CC

 

 

Früher musste man zu den Kindern gehen, um fleißige Handwerker zu sehen und zu hören wie sie Stein auf Stein legten. Heute schaut man mal lieber zu der Firma "GaiaKraft" und die baut aus Steinen auch kein Häuschen sondern Papier. Steinpapier? Hört sich komisch an, ist aber so. Das Papier von GaiaKraft basiert auf fein zermahlenen Mineralpulver, also Steinen und der Zugabe von einem ungiftige Kunstharz. Daraus entsteht ein äußerst leistungsfähiges Papier, so kann es reißfest sein, ist per se wasserabweisend, aber ansonsten dem herkömmlichen Papier sehr ähnlich. Im kompletten Prozess wird kein Baum benötigt, sowie kein Wasser, noch Bleichmittel oder irgendwelche Säuren. Und was ist mit der Wiederverwertung, mag da einer fragen. Tja auch hier sieht's gut aus, nicht nur dass im Prozess entstandene "Abfälle" sofort wieder verwendet werden können, auch zerfällt z.B. das 200 Micron dicke GK8020 innerhalb von 6-9 Monaten in der Sonne, ähnlich wie Eierschale, die ja im Prinzip auch nur aus Mineralien besteht.

 

Als Quintessenz gilt zu sagen, dass sich hier wohl ein kleiner, grüner Stern für den Packaging Design Himmel geboren wurde.

 

Infos: www.gaiakraftdeutschland.de

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Mo

10

Jun

2013

Ecover rettet die Weltmeere

Plastikmüll im Meer wird WC-Reiniger

An vielen Orten auf der Welt wird bereits Plastik wiederverwertet, doch leider kein Müll aus dem Meer. Nach Angaben des UN-Umweltprogramms treiben etwa 13.000 Plastikartikel auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Strömungen verteilen diese weltweit. Die Folgen für die Meeresbewohner sind dramatisch: die Tiere sehen den Müll nicht, verheddern oder verletzten sich stark und können daran sterben. Die belgische Firma Ecover will dies nun ändern, bis 2014 will die Firma für ökologische Reinigungsmittel ihre Plastikverpackungen aus Meeresmüll, Bio-Kunststoffen und anderen Recycling Materialien herstellen. Zusammen mit der Initiative "Waste free oceans", sollen Fischer die schwimmenden Verpackungen einsammeln. Erfahrung mit Schleppnetzen haben die meisten Fischer ja . Bis zu 8 Tonnen könnten große Trawler "fangen", dieser Müll wird anschließend zu Recyclingwerken gebracht und von Ecover aufgekauft. Da sich schätzungsweise 100-150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren befinden und jährlich rund 6.5 Tonnen hinzu kommen, sollte es gar nicht so lange dauern bis die Fische wieder durchatmen können. Der Eifelturm wiegt übrigens schlanke 10.100 Tonnen, sieht dabei auch noch gut aus und ist nahezu komplett recycelbar.

 

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Mo

03

Jun

2013

Werde grün Verpackung, werde grün!

Diese Zauberformel hat BeGreen in die Tat umgesetzt.

 

 

Natürlich schwingt das Unternehmen "BeGreen" aus Santa Barbara nicht den Zauberstab, sondern beschäftigt ein paar gute Gehirne in der Entwicklungsabteilung. Diese haben in den letzten Jahren die ersten Verpackungen entwickelt, die eine "Cradle to Cradle" Zertifizierung erhielten. "Cradle to Cradle" bedeutet sinngemäß "von der Wiege bis zur Wiege" und ist mehr als nur Recycling – oder vielleicht auch das echte Recycling. Denn das Ansinnen bei "Cradle to Cradle" ist es, dass die Produkte analog dem Nährstoffzyklus der Natur genutzt werden.

Also dass Verpackungen kompostierbar sein können, ist hinreichend bekannt, aber dass sie während dieses Vorgangs z.B. gleichzeitig Nährstoffe freigeben, die wiederum von einem anderen Organismus genutzt werden können, das ist neu. Somit werden nicht nur Abfälle, sondern auch eine ineffiziente Nutzung von Energie vermieden.

 

Die Verpackungen des Unternehmens eignen sich sowohl für Lebensmittelverpackungen, aber auch als Hülle für alle sonstigen Güter im Consumer Bereich.Und wieder einmal ist Kalifornien ganz weit vorn in Sachen Umweltschutz. Ob's an der reichhaltigen Sonneneinstrahlung liegt oder dem Verbot von Plastiktüten? Wer weiß das schon.

 

 Quelle: BeGreen Packaging LLC - www.begreenpackaging.com

 

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Mo

25

Mär

2013

Kaffee und Kekse

Lavazza kombiniert das Beste aus zwei Welten

Kekschen, Röllchen, kleine Schokoladen, Amarettini oder Cantuccini alles Mögliche wird zum Espresso gereicht. Auch gern ein Plausch mit dem Barista über die neueste Kaffeekreation oder á la ex und hopp für den Snack zwischendurch. Tja und wäre diese kleine Mini-Mahlzeit nicht schon reduziert genug, haben sich das Team des Lavazza Training Centre und der Designer Enrique Luis Sardi gedacht, dass man dies doch noch weiter reduzieren könnte. Und schon war der Cookie-Cup geboren. Einer durfte jedoch nicht fehlen: Cataldo Parisi, Chefpatissier der Feinbäckerei des San Tommaso 10, er machte diese Innovation im Fooddesign zu einem köstlichen Ereignis.

 

Ganz in der Tradition einer Kaffee Rösterei steht der Kaffee im Mittelpunkt, dieser kann in gewohnter Art aus der typischen Lavazza Tasse geschlürft werden, anschließend beißt man beherzt in selbige und ein fabelhaftes Gebäck aus Mürbeteig bietet quasi das Finish zum Kaffeegenuss. Eine Zuckerlasur verhindert, dass die Flüssigkeit den Teig durchweicht und ermöglicht natürlich gleichzeitig den Inhalt, wie auch seinen "Behälter" zu verzehren. Es ist noch nicht ganz im Sinne des "Cradle to Cradle" Prinzips, aber ganz weit vorn was ökologisches Verpackungsdesign angeht.

 

Einziges Makel, das verträumte Eintunken des dargereichten Gebäcks wird obsolet.


Info: http://www1.lavazza.com/corporate/de

http://www.sardi-innovation.com

 

Fotos: LUIGI LAVAZZA S.p.A

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Mo

18

Mär

2013

Biologische Laminierung

Ich glaub ich schieb einen Biofilm

 

 

Wenn etwas laminiert wird, soll es irgendwie auch konserviert werden. Abgeschirmt von den bösen Einflüssen der Außenwelt, geschützt vor Wind und Wetter. Solche Laminierungen gehen somit am besten durch Plastikfolie, die gibt's dann in glänzend oder matt, strukturiert oder glatt, aber auf jeden Fall immer auch in "nicht nachhaltig". Doch die meisten Produkte die laminiert werden, sollen nicht 400 Jahre halten –  die meisten laminierten Produktverpackungen sind Wegwerf-Produkte. Der Inhalt war im Geschäft prima geschützt, doch gleich halte ich ihn in den Händen und ab auf den Müll mit der Mehrkomponenten-Verpackung. Aber wohin? Papier oder Plastik?

 

Die spanische Firma DERPROSA Film, aus dem weltweit bekannten Städtchen Alcala La Real, ein sonniges Fleckchen zwischen Córdoba und Granada, hat eine Lösung für dieses Problem entwickelt. Sie nennt ihr Produkt schlicht ECOFILM, einen oxo-abbaubaren Film, der laut Hersteller ohne die üblichen Schwermetalle und toxischen Verbindungen auskommt. Innerhalb von 3-4 Jahren zersetzt sich der Film unter normal klimatischen Kompost Bedingungen, diese Zeitspanne kann auf 10 Monate reduziert werden, wenn der Film bei einer konstanten Temperatur von über 30°C kompostiert wird. Beim zersetzen werden CO2 und Wasser freigesetzt und nicht wie üblich Methangas (welches als Treibhausgas mehr als 23 mal schädlicher ist als CO2). Die Laminierung ist somit nicht nur für konventionelle Produktverpackungen zu gebrauchen, auch der Einsatz im Lebensmittelbereich wird abgedeckt.

 

Frage gelöst, dann nehmen wir doch die blaue Tonne.

 

Fotos: DERPROSA, S.A.

Info: www.derprosa.es

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Mo

11

Mär

2013

Das süßeste Papier seit Esspapier

Kein Baum gefällt und trotzdem was zu schreiben

 

Und wieder sind wir beim Papier, auch wenn uns vor einigen Jahren vorhergesagt wurde, dass wir bald keins mehr benutzen würden, dank der Digitalisierung. Da dies nun wie viele andere Ereignisse doch nicht eingetroffen ist, müssen neue Lösungen gefunden werden wie wir unseren Papierbedarf decken können. Die Firma "Zuber Rieder", aus dem beschaulichen Städtchen Boussières, welches nur knapp über 1000 Einwohner zählt und 400 km entfernt von der französischen Hauptstadt liegt, hat ein Feinstpapier entwickelt, für welches kein einziger Baum mehr gefällt werden muss. Ja ganz richtig, kein einziger Baum wird gefällt – eine großartige Lösung. Das Papier trägt den Titel "Bagasse" und wird auch aus eben diesem hergestellt. Bagasse sind die faserigen Überreste, die bei der Zuckerrohr Extraktion entstehen und einen hohen Anteil an Zellulose haben. Bagasse ist mit 95% der Hauptbestandteil, die beiden anderen sind Flachs, welcher als Ausschussprodukt bei der Textilherstellung anfällt und Hanf, der auf Brachland angebaut wird. Dadurch wird entscheidend weniger Energie bei der Verarbeitung und beim Rohstoffanbau aufgewandt.

 

Heraus kommt ein Papier, das durch seine weiche Haptik besticht, Fotos exzellent wiedergibt und einen erstaunlich hohen Weißwert hat. „Bagasse“ ist in den Grammaturen 90, 120, 170, 250 und 320 g/qm bei der Igepa Group verfügbar. Der Verwendungszweck ist breit gefächert. So ist es nicht nur für hochwertige Verpackungen oder Geschäftspapiere geeignet, sondern auch für Broschüren oder Grußkarten. Für ein durchgehendes Corporate Design ist das neue ökologische Feinstpapier auch mit den passenden DIN lang-Briefumschlägen erhältlich.


Hersteller: http://www.zuberrieder.com/bagasse.html

Vertrieb Deutschland: http://www.igepa.de

Bildquellen: Zuber Rieder, Design Kis

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Mo

04

Mär

2013

Ein Ja! Zu umweltfreundlichen Verpackungen

REWE Österreich geht mit gutem Beispiel voran


 


Jeder kennt wohl die "ja!" Produkte im deutschen REWE Regal, mit Blau und Weiss als Hauptfarben, eher lieblos zusammengebracht und kombiniert mit einer nicht gut umgesetzten Reduzierung des Contents. Nicht nur in Sachen Gestaltung sondern auch bei der Umweltfreundlichkeit ist das Sortiment eher auf den hinteren Plätzen anzusiedeln. Dass das eigentlich nicht so sein müsste, zeigen eindrucksvoll unsere österreichischen Nachbarn. Dort heißt "ja!" nicht umsonst "Ja! Natürlich" und hält sich ziemlich konsequent an diesen Claim.

So werden dort nicht nur die Kunststofffolien durch Zellulosefolien ersetzt oder die Kunststoff Trays durch Karton ausgetauscht, nein es finden sich z.B. auch Innovationen wie Naturfasernetze für Obst und Gemüse. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Netze einfach anschließend auf den Kompost wandern können, es ist sogar besser für den Inhalt, da die Netze atmungsaktiv sind und somit Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. Sogar der Schutz des Gemüses hat sich durch die Naturfasern verbessert, also kommt mal wieder die Frage nach dem "Warum" auf, wenn alles besser ist, warum wird es nicht auch hier in Deutschland umgesetzt, schließlich gehört auch "Ja! Natürlich" zur REWE Gruppe.

Der Umstieg auf Karton und Zellulosefolie hat bereits zu Einsparungen von 63 Tonnen Kunststoff geführt (Stand September 2012) und wurde schließlich auch mit dem renommierten Pro Carton/ECMA Award ausgezeichnet. Es könnte ewig so weitergehen, kompostierbare Behälter für Jungpflanzen oder Kräuter und Wildpflanzen, die gleich samt der kompostierbaren Folie eingepflanzt werden können. Vorteile über Vorteile, also bitte REWE, EDEKA und Co., schaut mal Richtung Alpen.

 

Infos: Ja! Natürlich -  Green Packaging

 

Zum Schluss noch ein ganz besonderes Schmanckerl, welches auch den ganzheitlichen Ansatz verdeutlicht; wenn man länger als 3 Minuten ohne etwas zu tun auf der Homepage verweilt, schaltet diese in einen Sparmodus.

Bildquellen: ja!Natürlich, DesignKis

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Mo

25

Feb

2013

Papier zum fressen gern

Ein ökologisches Papier aus Lebensmitteln

 

 

Was passiert wohl, wenn man eine Handvoll Produkt Manager aus der papierverarbeitenden Industrie 18 Monate in einen Raum sperrt und nur mit Mais, Zitronen, Kiwi, Mandeln und Kaffeebohnen füttert? Es wird natürlich ein neues Feinstpapier entwickelt. So geschehen bei der Firma "Favini" aus Italien. Dort wurde ein Papier mit dem wunderbaren Namen "Crush" hergestellt und enthält ebendiese zuvor genannten Zutaten. Dazu kommt noch etwas Abfall und auch Bäume, ohne die geht es anscheinend nicht, aber diese sind zumindest vollständig FSC zertifiziert. Alles in allem sorgen Nebenprodukte aus ökologischen Abfällen dafür, dass 15% des herkömmlichen Zellstoffs eingespart werden kann. Zusätzlich wird nur erneuerbare Energie für die Produktion aufgewendet. Das klingt nach einer runden Sache und wer sich den Prozess nicht so richtig vorstellen kann, für den gibt es hier ein wunderbares Chart.

 

Am Ende kommt ein Feinstpapier heraus, welches durch seine unglaublich elegante Haptik besticht und sich somit für einen breiten Einsatz eignet; als Geschäftspapier, Verpackung, Etikett oder Einkaufstasche. Erhältlich ist es in 4 Grammaturen 120, 200, 250, 350 g/m2 und in 7 natürlichen Farbtönen.


Guten Appetit.

 

Infos: http://www.favini.com/graphic_specialities/en/crush-prd-26.php

 

Update!

Ganz frisch und ganz schön saftig ist auch der gerade erschienende Trailer zum Papier:

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Mo

21

Jan

2013

Die kreativste Stadt Deutschlands

Hamburgs Kreative starten in ein neues Jahr

 

 

Ob Hamburg wirklich die kreativste Stadt Deutschlands ist, kann man nun natürlich schlecht nachprüfen, es fühlt sich jedoch so an und einmal mehr zeigt der Kreativindex "HAMBURGS KREATIVE", dass dieses Gefühl auch nicht unberechtigt ist. In der nun mehr 8. Ausgabe dieses kleinen Almanachs gibt es wieder eine illustre Auswahl an Selbstdarstellungen von Agenturen (Werbung, Design, Digital), Freelancern, Photographen, Illustratoren und ergänzenden Dienstleistern aus der Hansestadt. Und es ist wohl auch die aufwendigste Ausgabe, die der Norman Beckmann Verlag bisher in dieser Serie produziert hat. Sie kommt in vier verschiedenen Farben und einem komplett im Siebdruck produzierten Umschlag inkl. Relieflack-Veredelung.

 

Die Artikel stammen diesmal von Michael Kramer (brand X), Peer Hartog (Gerlachhartog), Jonathan Sven Amelung (Amelung) und Maik Königs (elbkind). Zu den Interviewpartnern zählen Helmut Kotschisch (Elbfeuer), Ralf Heuel (Grabarz & Partner), Karin Hoefling (Rose Pistola), Johannes Plass (Mutabor), Florian Grimm (Grimm Gallun Holtappels), Oliver Voss (Oliver Voss Werbeagentur), Wolfgang v. Geramb (Robinizer), Stefan Fabian (FabianBrandDirection), André Feldmann & Arne Schultchen (feldmann+schultchen), Frank Wache (Juno) sowie die Freelancer Andreas Ruthemann, Jeannette Bergen, Ole Utikal, Malte Metag, die Fotografen Martin Bauendahl, Henning Heide, Manu Agah, Sonja Hofmann und die Illustrationsspezialisten Nils Oskamp, Bianca Heinrichs, André Laame und Katharina J. Haines.


Und wer jetzt überzeugt ist kann das Buch hier bekommen:

www.nbvd-shop.de

www.hamburgskreative.de

 

Titel: Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis 2013

Verlag: Norman Beckmann Verlag & Design

Herausgeber: Norman Beckmann

Gestaltung: Katja Knoblich, Norman Beckmann

Umfang: 384 Seiten

Verarbeitung: Hardcover, Fadenheftung, 2 Lesebänder

Specials: Siebdruck und Relieflack auf Umschlag, Blindprägung, Sonderedition in 4 Farbvarianten (Blau, Grün, Flieder, Altgold)

ISBN: 978-3-939028-34-5

Preis: 24,90 €

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Fr

18

Jan

2013

Der grünste Bildverlag

Frisches Material aus der Natur

Wusstet ihr, dass die Schlangennatter das Reptil des Jahres 2013 ist? Diese Information und jede Menge Fotos direkt aus der Natur finden sich auf der Seite "igreen Images", dem Fotoarchiv des Grafikdesigners Jonathan Fieber. Interessant ist das Fotoarchiv, weil man weiß, dass man die Bilder direkt von einem Menschen kauft und nicht einfach irgend etwas von einem Server lädt. Quasi der "Laden um die Ecke" für Fotos. Dass man erfahren kann, dass Jonathan nach bestem grünen Gewissen lebt – Bio-Essen, Fahrrad, Ökostrom und Recyclingpapier benutzt, verdient sicherlich nicht gleich einen Orden, aber doch macht es den Unterschied aus. Bei  "igreen Images" habe ich die Möglichkeit dies herauszufinden, was bei "Shutterstock" und Co. nur äußerst bedingt möglich ist. Dass er neben individuellen Angeboten auch besondere Rabatte für gemeinnützige Naturschutzvereine und – organisationen vergibt, ist dann das Tüpfelchen auf dem "i".

 

Alle Infos und viele weitere Fotos unter: www.igreenimages.de.

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Do

17

Jan

2013

Die Umwelt gehört abgestellt

Ursache und Wirkung bei der Visualisierung von Nachhaltigkeit

Cover
Cover

Gleich zwei schwammige und schwer zu greifende Überschriften auf einmal, na wenn das nicht zum Lesen einlädt. Ganz und gar nicht sperrig kommt das Buch "Cause and Effect: Visualizing Sustainability" aus dem bekannten Gestalten Verlag daher. Dort werden auf den 240 Seiten Kommunikationsmaßnahmen vorgestellt, die unser Verhalten gegenüber der Umwelt positiv beeinflussen können.


Der internationale Überblick zeigt, dass die visuelle Sprache dieses Bereichs äußerst homogen ausfällt und leider immer noch Grün die am häufigsten verwendete Farbe ist. Aber genau durch diesen Überblick wird einem der zukünftige Ausbruch ermöglicht, bzw. wird einem bewusst, was zu tun ist um ein bestimmtest Publikum zu erreichen. Äußerst positiv ist zu vermerken, dass sich anscheinend die Ansprache geändert hat. Die Designer gehen weg von den "klassischen" Angstbildern des Weltuntergangs und offerieren eher Auswege und Möglichkeiten zur Veränderung. Ob man sich mit dem Weltuntergang nun abgefunden hat und jetzt wird eben versucht das Beste daraus zu machen, bleibt fraglich. Schön ist es allemal, dass Projekte Spaß vermitteln und auf eine charmante, intelligente sowie unterhaltsame Weise dem Betrachter näher gebracht werden, anstatt ihn nur mit schockierenden Fakten und negativen Szenarien zu bombardieren.


"Cause and Effect" geht dabei nicht so sehr in die Tiefe des Umweltschutzes, sondern glänzt durch Style, aber was soll man auch von einem designaffinen Verlag erwarten. Der Preis lohnt sich für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen, an welchem Punkt der Gestaltung wir im Moment stehen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht.

 

http://shop.gestalten.com/cause-effect.html

Landor Associates
Landor Associates
fuse Project
fuse Project
Marks & Spencer
Marks & Spencer

Titel: Cause and Effect

Untertitel: Visualizing Sustainability

Herausgeber: Robert Klanten, Stephan Bohle und Sven Ehmann

Seiten: 240
Format: 21 x 26 cm

Ausstattung: vollfarbig, Flexicover

Preis: 39,90€

ISBN: 978-3-89955-443-4

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